Die Hutter Methode

 

 

Diese Methode nenne ich "Das innere Aufräumen".

 

Es handelt sich hierbei um eine sehr effektive Methode,

die mir unkompliziert ermöglicht, emotionale Belastungen

auf körperlicher und seelischer Ebene aufzuspüren, die damit

verbundenen Gefühle zu benennen und diese rasch und nachhaltig

zu neutralisieren. 

 

 

Vorgehensweise

 

Das "Huttern" findet im Einzelsetting statt und ist eine spezielle Fragetechnik, die weder bewertet

noch interpretiert. Sie müssen für diese Methode noch nicht einmal ausführlich erzählen, was

geschehen ist. Aber natürlich dürfen Sie es gern...

Sie wissen am besten, was Ihnen gut tut, worum es ihnen geht und was Sie belastet!

So bleibt Ihre Selbstbestimmtheit während der gesamten circa einstündigen Sitzung gewahrt.

 

Da es sich hierbei um eine Methode und nicht um ein Therapieverfahren handelt, läßt sich diese Vorgehensweise zudem sehr effektiv mit anderen therapeutischen Verfahrensweisen kombinieren         und dient hier als wichtiges Hilfsmittel zum besseren Verständnis und zur konstruktiven

Bewältigung belastender Alltagserlebnisse.

 

Grundlagen

 

Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass alle prägenden Lebensereignisse und die

damit verbundenen Emotionen auf körperlicher und seelischer Ebene gespeichert werden.

Dies gilt übrigens auch für die traumatisierenden Erlebnisse und Gefühle unserer Vorfahren,

von denen man heute - wissenschaftlich belegt - weiß, dass sie sich, sozusagen über unser

genetisches Zellmaterial, an die Nachfahren weiter vererben.

( Vererbte Narben, Generationsübergreifende Traumafolgen )

 

Geraten wir also in unserem Alltag in ähnliche  Situationen, werden wir "getriggert". 

Wir fühlen und verhalten uns der aktuellen Situation entsprechend unangemessen, da "alte"

oder "übernommene" Gefühle das Steuer für uns übernommen haben und im Unbewussten wirken.

 

Das emotionale Schmerzgedächtnis

 

Ähnlich verhält es sich mit unserem emotionalen Schmerzgedächnis.

Kurz gesagt will es uns davor schützen, etwas Belastendes oder Schmerzhaftes noch einmal erfahren zu müssen und erinnert uns sozusagen "aktiv" an körperliche Schmerzerlebnisse, die wir im

Laufe unseres Lebens - vielleicht schon im Mutterleib oder in

frühester Kindheit - erlebt und gespeichert haben.

Undefinierte körperliche Leiden können daher ihre Wurzeln in

der Psyche haben.

 

Meine Arbeit mit der Hutter-Methode

 

Das "Huttern" ist inzwischen ein wichtiger Baustein meiner psychotherapeutischen Arbeit                         mit Menschen geworden.

Die Methode läßt sich, je nach Bedarf, spontan in jeden Gesprächsablauf einfügen.

Viele Klienten nehmen oft schon während der Anwendung eine deutliche emotionale Erleichterung

wahr, die dauerhaft Bestand gauch später im Alltag  jederzeit für sie überprüfbar bleibt.

Es findet sozusagen ein inneres "Aufräumen" statt. 

Einmal neutraliesierte Emotionen kehren nicht mehr oder nur stark abgeschwächt zurück und          machen zukünftig eine neutrale und angemessene Bewertung der zuvor belastenden Situationen möglich.

 

Häufig fragen mich Menschen:  "Warum regt mich das so auf?"                                                               " Wieso konnte ich nicht einfach entspannt reagieren?" - "Ich weiß es doch eigentlich besser...!"

 

Über das "Huttern" lernen wir uns und unsere unbewußten Motive besser kennen und verstehen. Verhaltensweisen, für die wir uns bislang abgelehnt haben, nehmen wir nunmehr als "unangemessen" jedoch "nachvollziehbar" wahr und wir haben zukünftig die "Wahl" uns für oder gegen sie zu entscheiden.

 

So erhalten viele Betroffene mit der Zeit ihre emotionale Autonomie für zahlreiche bislang                       belastende Lebensbereiche zurück.

Durch das unkomplizierte Aufspüren alter Verletzungen - die bislang schmerzhaft im Unbewussten wirkten - und deren darauf folgende Zuordnung zu ihrer Entstehungssituation, kehren einmal neutralisierte Emotionen meist nicht mehr unkontrolliert zurück.

Sie bleiben zukünftig von ihrer Ursprungssituation entkoppelt und fühlen sich für uns neutral an. 

 

Unsere Erinnerungen und Gefühle sind weiterhin ein Teil unseres Lebens und bleiben daher

natürlich auch zukünftig unser ganz persönlicher "geistiger Besitz".

Jedoch lösen sie von nun an keinen Schmerz mehr in uns aus. 

 

Alte Verletzungen fühlen sich zukünftig also für uns neutral an und verlieren ihren oft

unangemessenen Einfluss auf unsere aktuelle Wahrnehmung und Bewertung zwischen-

menschlicher Beziehungen und damit auch auf unser Handeln im Alltag.